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2. Juli 2024
Redaktion
Neue Therapiemöglichkeit

Pilotstudie: Akupunktur als Therapie beim Diabetes-Fuß

Eine deutsche Pilotstudie mit 18 Patienten zeigte, dass Akupunktur die Mikrozirkulation und den peripheren Blutfluss an den Wundrändern bei Diabetes- und pAVK-Patienten verbessern kann. Diese Verbesserung könnte die Heilung chronischer Fußwunden positiv beeinflussen.
Akupunktur
Foto: Peakstock/Adobe Stock
Eine Pilotstudie untersucht eine neue Behandlungsmethode bei Patienten mit Diabetischem Fuß.

Menschen mit Diabetes mellitus und peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) leiden häufig unter chronischen Wunden wie Fußgeschwüren. Diese sind oft schwer zu behandeln und können im schlimmsten Fall eine Amputation erforderlich machen. Eine beeinträchtigte Durchblutung (Mikro- und Makrozirkulation) sowie periphere Neuropathie erhöhen das Risiko für solche Wunden.

Pilotstudie: Akupunktur und Mikrozirkulation

Eine deutsche Pilotstudie untersuchte, ob Akupunktur die Durchblutung an den Wundrändern bei Patienten mit diabetischem Fußsyndrom oder pAVK verbessern kann. Dabei wurden 18 Patienten behandelt und acht Mikrozirkulationsparameter mittels Gewebephotospektrometrie und Laserdopplerflussmessung (O2C-Messung) erhoben. Die Akupunktur erfolgte unilateral und bilateral entlang der Akupunkturpunkte Magen 14 und Magen 15.

Ergebnisse der Studie

Nach einseitiger Behandlung zeigte sich in sieben von acht Mikrozirkulationsparametern eine signifikante Verbesserung. Bei bilateraler Behandlung verbesserten sich alle Parameter zusätzlich, sowohl bei Diabetes- als auch bei pAVK-Patienten. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine solche Behandlung die Mikrozirkulation und den peripheren Blutfluss an den Wundrändern von Fußulcera verbessern kann, was die Heilung chronischer Wunden positiv beeinflussen könnte.

Quelle: DeutschesGesundheitsPortal

Foto: Eakrin/Adobe Stock
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