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4. Januar 2024
Redaktion
Gesundheit

E-Rezept: So lösen Sie das elektronische Rezept ein

Das E-Rezept bietet Vorteile wie Umweltfreundlichkeit und Fehlerminimierung durch weniger Papierverbrauch und vereinfachte Prozesse für Patienten und Ärzte. So lösen Sie es ein.
Foto: Zerbor/Adobe Stock
Das E-Rezept soll den Papierverbrauch minimieren.

Das E-Rezept wurde am 1. Januar 2024 eingeführt. Seitdem ist die Verwendung für verschreibungspflichtige Medikamente verpflichtend. Doch wie funktioniert das neue System und welche Vor- und Nachteile bringt es mit sich?

Das Elektronische Rezept ist eine digitale Alternative zum klassischen Papierrezept. Statt das Rezept auf Papier auszustellen, wird es elektronisch erstellt und beispielsweise direkt an die elektronische Gesundheitskarte oder das Smartphone des Patienten oder der Patientin gesendet. Dies ermöglicht die einfache Übertragung des Rezepts zwischen Arzt oder Ärztin, Apotheke und Patient*in.

So einfach nutzen Sie ein E-Rezept

  1. Erhalt des E-Rezepts: Der Arzt oder die Ärztin stellt das Elektronische Rezept aus und sendet es elektronisch an die Versichertenkarte oder das Handy der Patientin oder des Patienten.
  2. Besuch in der Apotheke: Der Patient, beziehungsweise die Patientin geht zur Apotheke der Wahl und gibt das Elektronische Rezept zur Einlösung ab.
  3. Ausgabe der Medikamente: Die Apotheke erhält das Rezept elektronisch und stellt die verschriebenen Medikamente aus.

Vor- und Nachteile des E-Rezepts

Vorteile:

  • Umweltfreundlichkeit: Weniger Papierverbrauch.
  • Fehlerminimierung: Reduzierte Risiken von Übertragungsfehlern.
  • Komfort: Vereinfachte Prozesse für Patient*innen und Ärzt*innen.

Nachteile:

  • Technische Hürden: Probleme mit der Einführung und Nutzung, besonders bei Menschen, die wenig mit moderner Technik anfangen können.
  • Datenschutz: Potenzielle Sicherheitsrisiken bei der elektronischen Übertragung.

Das Elektronische Rezept bietet klare Vorteile in puncto Umweltfreundlichkeit und Fehlerminimierung. Dennoch müssen technische und Datenschutzprobleme noch angegangen werden, um das System für alle Beteiligten optimal nutzbar zu machen. Auch ältere, wenig technikaffine Patient*innen könnten damit noch Probleme haben. Trotzdem überwiegen die Vorteile, auch, wenn es eine Umstellung und Umgewöhnung bedeutet.

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Foto: Eakrin/Adobe Stock
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