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15. Juni 2023
Redaktion
Erfolgreich arbeiten

3 Tipps für erfolgreiche Meetings

Austausch ist wichtig. Doch wenn Meetings den Kalender fluten und Beschäftigte Zusammenkünfte unbeteiligt absitzen, werden Sitzungen zu ertraglosen Zeitfressern. Dabei können Führungskräfte einiges tun, um eine produktive Meeting-Kultur zu etablieren. Anregungen und Tipps gibt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV).
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Foto: pressmaster/AdobeStock

1. Zweck definieren: Nicht jeder Anlass eignet sich für Meetings

Meetings sollten in erster Linie der Diskussion und Abstimmung vorbehalten sein. Wenn sie stattdessen nur dazu dienen, dass sich Kolleginnen und Kollegen gegenseitig über den Stand der Dinge oder ihre aktuellen Aufgaben informieren, empfiehlt es sich, die Notwendigkeit solcher Meetings zu hinterfragen. Organisationspsychologin Professor Nale Lehmann-Willenbrock sagt: “Wenn es um reinen Informationsaustausch geht, reicht meist eine Mail.”

2. Agenda festlegen: Aktive Teilnahme fördern

Für gewinnbringende Meetings sollten Führungskräfte stets eine Tagesordnung festlegen und diese rechtzeitig allen teilnehmenden Personen schicken. Die Agenda sollte zumindest Dauer, Thema und Ziel des Meetings enthalten. Idealerweise legt sie zusätzlich fest, welche Person zu welchem Thema etwas beiträgt. Auf diese Weise ist von vornherein dafür gesorgt, dass sich viele am Meeting beteiligen und die Redeanteile ausgewogen sind. Außerdem sollte die Agenda genügend Zeit für offene Diskussionen vorsehen. Partizipation beugt Frust und Langeweile vor.

3. Dauer begrenzen: Zu lange und zu viele Meetings können schaden

Empfehlenswert für Meetings ist eine Dauer von maximal einer Stunde. Wenn doch mal mehr Zeit notwendig ist, sind ausreichend Pausen mit Bewegung einzuplanen. Insbesondere bei Online-Meetings sollten Führungskräfte darauf achten, dass sie im Arbeitsalltag nicht überhandnehmen, sonst droht eine sogenannten “Zoom-Fatigue”. Sie äußert sich zum Beispiel durch Müdigkeit, Konzentrationsmangel, Kopf- und Rückenschmerzen sowie Sehstörungen.

 

Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV)

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